Zwei Tage

erstellt am 26.02.2013 13:48:52

Das Jahr hat es plötzlich eilig und rast von dannen! Ich bin da mitten drin in diesem Sog. Die Wochen werden kleiner und die Aufgaben/Aktionen mehr. Abgefahren irgendwie. Dabei hatte ich doch vor gehabt, mehr zu schreiben und etwas weniger Zeit dafür zu brauchen. Aber eher das Gegenteil ist der Fall! Wie das Leben so spielt ;) Was mache ich also aktuell den ganzen Tag? ...

Man sagt, wenn man über das Wetter redet, dann hat man nichts anderes zu erzählen. Das mag in vielen Fällen vielleicht zutreffen und ich weiß, dass ich innerlich immer wieder schmunzeln muss, wenn das Wetter-Thema hoch kommt. Aber es ist einiges passiert und so auch einiges zu erzählen. Und das Wetter hat damit auch zu tun.

Weder das eine noch das andere - aber Scheiße!

So ist es, unser Wetter! Ich sitze in Lauerstellung und warte sehnsüchtig auf entweder einen Sonnigen Wintertag MIT Schnee oder eben endlich Frühling. Aber nichts davon will sich wirklich offenbaren. Dabei ist schon alles geregelt und meine Ideen schleifen mit dem superfeinen Sandpapier an einer Bilder-Serie. Das Model ist parat und wartet genau wie ich auf den Moment, wo es denn endlich losgehen darf. Ein verschärftes Bild mit einer der Damen, die ich als zuverlässig, motiviert und mit Potential einstufe. Sie wird von Shooting zu Shooting besser und das hebt die Qualität der Bilder, bringt neue Ideen die dann durchgesprochen werden. Ich hoffe, dass ich meine eigene Erwartung an diese Set erfüllen kann.

Fotos sind wie im Winterschlaf und ich bemühe mich neben dem Alltag um neue Locations, die mir die Möglichkeit geben, meine Fotos umzusetzen. Somit jonglieren einige Babybäuche, Büchereien, Strände, Sinnlichkeit und andere Dinge im Bezug auf Fotos durch meinen Kopf. Da ist so viel und ich werde es hoffentlich alles drehen bzw. letztendlich erleben. Nichts ist geiler, als nachdem alles gelaufen ist, auf das eigene Werk zurück zu blicken und sagen zu können: "... das ist schon echt klasse geworden!".

Wie ich erwähnte, ist dazu einiges an neuer Software notwendig und ich teste gerade einen wichtigen Baustein, der einiges anders aber alles besser macht, als das von mir bisher gesehene. Traue nichts, was du nicht selber programmiert hast und das was Du hacken kannst, nutze zu deinem Vorteil ;) Klasse dabei ist, dass ich diese Entwicklung in meiner Arbeitszeit einkippen kann. Das Tagesgeschäft verlangt einiges an Aufmerksamkeit, was aber normal ist. Aber dann kommen diese Moment, wo es darum geht ein altes Modul mal auf einen neuen Stand zu bringen und hier geht's dann los. Somit habe ich Tester, Kritiker und durchgeknallte Kunden, die mit Wahnsinn, Irrsinn und schwuler Weiberlogik auf meine Software herum hühnern ;-) Vielleicht mag das wie ein Alptraum klingen, aber wenn dann nichts mehr an Fehlermeldungen oder Kritik bei mir aufschlägt, kann ich mir fast sicher sein, dass alles gut läuft. Jahaaaa, liebe Leute, der Wahnsinn ist allgegenwärtig und ich wie so oft mitten drin! Das ist gut- man kennt mich da ;-)

Natürliche Auslese

"Rate mal wer am Samstag auf der Gästeliste steht und noch jemanden mitnehmen darf! :-)", springt mich mein Telefon an. Man, dieses kleine Glücksschweinchen hat's mal wieder geschafft :) "Das klingt äußerst gut, wenn ich dabei gemeint bin", schiebe ich zurück. Die Zeitplanung wir abgestimmt und alles andere fällt in den gewohnten Rahmen: Wir nehmen es uns vor und wir tun es dann :) Eine besondere Planung bedarf es jedoch nicht und dennoch haben wir die Gewissheit, dass alles gut wird. Think positiv, be positiv!

Sie muss vorweg noch arbeiten aber lädt zu sich ein, bevor wir dann auf die nächtlichen Gestalten aufmischen gehen. Dass wir das aufschlagen werden, ist gegeben. Nicht jedoch, wer dann noch mit möchte :D Es ist immer das selbe: wir denken an einige Leute, heben mal die Hand und gehen letztendlich dann doch selber hin- die andere haben ja keine Zeit :-)

Der Rest der Woche bis zum Samstag besteht überwiegend aus Überstunden und Vino. Die Büromenschen haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich auftrete, wie ich auftrete. Gut so. Der Samstag ist super relaxed und bekommt als Sahnehäubchen noch eine kleine Dosis "Couch-mit-Decke" bis die Geschöpfe der Nacht hervor kommen ;) Das Stimmungsbarometer ist auf Anschlag und ich bin pünktlich, binde das silberne Pferd an den Parkplatz und drücke auf den Klingelknopf. "Haaloooo!" ... "komm her und lass Dich drücken, kleine!" Ich kontrolliere fix meine Pflanze, als ich rein komme und couche meinen Hintern danach. Keine Beanstandungen :) Während wir am quatschen sind kommen noch freunde dazu, die zwar nicht mit wollen, aber auf nem Sprung (und etwas zu trinken) "hallo" sagen wollen. Fein. Lustiger Abend! Allerdings dann doch nicht für alle, denn die Dazugestoßenen kriegen sich auf dem Weg nach hause in die Haare und so endet es für die beiden in einem Debakel. Davon lesen wir jedoch nur, denn wir sind nun auf der Party wo uns sehr viele komische Individuen ins Auge fallen und uns gut amüsieren! Viele kleine Highlights, die aber typisch sind, wenn wir unterwegs sind ;-)

Wir wollten auf der Tanzfläche abgehen, aber die Musik ist da etwas unschlüssig, was sie denn gerade sein möchte. Die Ansätze mitunter ganz gut, aber wirklich abgehen ist nur wenige Minuten drin, was nicht am Alter liegt :) Der DJ, die Natter, hat eine komische Auswahl auf dem Deck und ich frage mich, welche Bravo-Hits-Compilation wohl gerade aktuell ist und ob es das ist, was ich da höre!? Dennoch, den einen oder anderen Titel kann man abgehen. Präferiert war aber etwas anderes. Und so schleichen wir durch den Schuppen, während die Eindrücke auf uns rasseln.

Es gab viel zu lachen doch letztlich ist die Party dann nicht wirklich spannend. Grund genug weiter zu ziehen. Das silberne Pferd reitet uns durch die Nacht bis zur nächsten Location und auf der Suche nach der geilen Mukke, die einen zum Abzappeln zwingt. Doch als der zweite Schuppen dann plötzlich auf Diana Ross und andere Sachen aus der Ecke wechselt, reicht's dann! "Hunger! ... sollen wir noch 'nen Döner teilen!?", schlägt sie vor. Perfekt. Nächste Haltestelle: Dönerbude! "Mit alles und ohne Zwiebeln, Bitte!"

Der Abend endet damit, dass wir die Impressionen mit viel Humor und reichlich Gelächter mit dem Döner verdauen. "Hier, nimm' mal- sonst beißt Du mir noch in den Finger!", grinse ich und wechsle mit meinen Fingern zur Serviette! Zeit fürs Bett.

Be a hero - Equipment aufgestockt


... be a hero!

Das gute Foto-Equipment hat einige neue Goodies bekommen. Ein kleine geiles Ding, das ich exzessiv auf den nächsten Reisen nutzen werde, um das Maximum aus den bewegten Bildern zu machen. "Immer dabei" ist der Gedanke dahinter. Und noch genauer: Beim Tauchen, Fliegen, Schnorcheln, Cruisen und zu den Sonnenuntergängen. Nicht ganz günstig, aber man darf sich ja auch mal etwas gönnen :)

"Wie sieht's dieses WoE aus?", will mein Telefon wissen. "Ich hole Dich morgen ab- ... muss in der Ecke noch etwas besorgen und dann schocken wir los, Dude!" ... "Cool!"

Und da war noch mehr aus der Ecke, welches gern erneuert werden wollte. Musste also fix meine heiß-geliebte Ixus abgeben. Das Teil ist klein geil und super zu dem von mir bezahlten Preis. Aber, und das ist hier entscheidend: Das Teil passt nicht mehr in meine Planung! Da muss mehr sein ;) Und überhaupt! Das Teil war schon letztes Jahr mit mir unterwegs. Nein, auch hier gab es etwas leckeres, nachdem sie nun Für jemand anderes Fotos macht. Und einen Tag später stehe ich also wieder vor dem Tresen und das lief dann so...

"Moin, ich interessiere mich für die Kamera da drüben. Ich habe sie im Internet für Preis X gesehen aber würde sie dennoch lieber bei Euch kaufen! Kommt Ihr mir im Preis entgegen? Damit habt ihr doch mal Werbung gemacht... " Der Mann mit den hellen Haaren zögert und ist es scheinbar nicht gewohnt, dass ein Kunde weiß, was er möchte. Wirkt ein wenig irritiert aber fängt dann auch an mit mir zu sprechen ;) "Öhm ... muß eben mal überlegen! Wo haben sie denn den anderen Preis her? Ist das hier in der Stadt?" ... "Nein, natürlich aus dem Internet!", sage ich, als ich ihm das ausgedruckte Angebot unter die Nase halte. Wieder überlegt er. "Ich kann ja mal gucken ...!". Hecktisch klickert er auf seiner Tastatur und befindet, dass er gar keine der Kameras auf Lager hat. Nur die schwarze in der Ausstellung. Gemeinsam bauen wir die Kamera ab und inspizieren sie. Keine Kratzer und keine Macken! Für mich ist das optimal und so bekomme ich das Gerät meiner Wahl über 20€ günstiger und kann denen den Kram ggf. wieder um die Ohren hauen. "Fein, dann nehme ich die mit!"

Damit wird sich mein iPhoto freuen und ich weiß in Zukunft immer, wo ich die Bilder aufgenommen habe ;) Zwei Kameras in zwei Tagen ... wie schön, dass die Woche nun wieder zu ende ist, denn das hält mein Konto sonst nicht 7 Tage aus ;D Und dann wird's Zeit den Stinker abzuholen.

Hardstyle, Burger und coole Jungs

"Alles gepackt?", frag ich ihn. Er nickt! Auf geht's in ein spannendes gemeinsames Wochenende. "Hörst Du Hardstyle?", will ich wissen, als wir zusammen zum Auto latschen. "Klar! Du auch? Wie cool ist das denn?! Geil geil geil". Ich grinse mir eins und lasse den Sound meines alten iPhones über die Anlage im Auto ballern! Der Wagen springt zu Zatox, Noise Controllers und anderen, die wie alle "Guten" auf der TomorrowLand einen festen Platz haben.

Wir brausen durch die Straßen und während der Sound uns die Ohrmuscheln massiert. Es geht ihm gut und er ist merklich entspannt. Wir wollen einkaufen, denn um die geilsten Burger der Stadt zu bauen, brauchen wir die richtigen Zutaten!

An einer Ampel müssen wir kurz warten und ich erspähe ein kleines silbernes bulliges Cabrio. Die Fahrerin grüßt mich in dem Moment, wo wir an Ihr vorbei schrubben und ich flashe die Warnblink-Anlage um den Gruß zu erwidern. "Lange her, ... verdammt lange her!", denke ich während wir durch den Verkehr cruisen. Strange ...

"Huuunger!!!!", brüllen wir in der Küche, als wir beim Burger-bauen im Primaten-Style uns anfeuern. Es ist klasse, und wir haben jeweils vier große Burger zu wuppen! Da er im Takt zur Musik wippt, bekommen die Brote einen Wellenschnitt :) Das Video davon ist klasse ... damit werden wir sicher eine tolle Erinnerung kriegen. Aber zurück zu den Burgern! Die Disziplinen sind wie folgt:

Danach sind wir platt! Super platt ... aber die Bürger sind geschafft und Scheisse waren die gut! Da hilft nur eins: Extreeeem-Couching mit Kaltgetränk und einem erstklassigen Film auf BluRay: "double o seven reporting for duty!", spricht der Mann aus dem schattigen Hintergrund. Als nächstes läuft der Abspann durch ... nun, zumindest ist das der Punkt, wo ich wieder wach werde und der Stinker neben mir scheinbar noch weit weit weg ist. Bett-Zeit! Alle Geräte aus, Kopfkissen an! "Wenn Du irgendetwas brauchst, ich bin nebenan! Ansonsten: Schlaf gut und ehrm bedien' Dich!". Müde wackelt er in Richtung Gästezimmer und ich sehe auch zu, dass ich den Landeanflug antrete. Was für ein Tag!

Kurzer Ausflug in die Vergangenheit

Vor meiner Nase taucht in den Neuigkeiten ein Video auf. Menschen, die ich früher öfter mal gesehen habe, tanzen, feiern eine Hochzeit. Ganz hinten irgendwo in der Dunkelheit erkenne ich einen Typen, der mir bekannt vor kommt: Da hinten in der Dunkelheit stehe ich! Es ist komisch, sich selber auf einem fremden Video zu sehen, das längst vergangene Tage und Menschen darstellt. Ich bin ein wenig amüsiert und schaue mir quasi selber zu, wie ich den Tanz gerade filme. Stimmt,die Filme habe ich auch noch und das Brautpaar hat diese niemals gesehen oder bekommen. Hatte sich nicht ergeben. Und jedes Mal, wenn's in Richtung Urlaub ging, war die Kamera mit dem Kram voll bis ich es irgendwann letztendlich auf eine Festplatte weit weg vom Tageslicht parkte! "Gerade nicht weiter wichtig", befinde ich und klicke auch das Video weg.

Einige Zeit später leuchtet es in meinem Display, als ich am Mac sitze: "Na?..." ... "Hi, alles gut?", frage ich höflich. Wir quatschen ein wenig und plötzlich erfordert dieser Dialog meine volle Aufmerksamkeit: "Ich hab ja schon viel von Dir gehört ... allerdings nicht nur wegen Fotos!" ... "aha? was hast Du denn gehört?!" ... "Du bist ein Technik-Freak!" ... "Stimmt! ... aber woher kommt dein Wissen?" ... "Hat mir jemand erzählt, die Dich auch kennt!" Sie erzählt mir von den Menschen, über die sie von mir gehört hat, und ich merke, dass diese Menschen weiiiiit weg sind. "Achso, na dann weißt Du ja jetzt, wer das Foto von Deiner Freundin geschossen hat!" .. "ja, weiß ich :-)"

Es ist ein komisches Wochenende, denn scheinbar will das Schicksal mir eine Botschaft schicken. Ich bin kaum geneigt, mich damit ernsthaft zu beschäftigen! Aber die Andeutungen und Hinweise, dass es da mal etwas gab, was wichtig war, schlagen dann plötzlich vermehrt ein. Erst dann will es von mir bemerkt werden. "Netter Versuch, Unterbewusstsein!", denke ich. Alles kommt bekanntlich zurück. Das bedeutet jedoch nicht, dass es mich in der Hinsicht in Überlegungen stürzt! ... gänzlich Wertlos, ohne Anspruch auf Zeit, die man sich mit sinnvollen Dingen vertreiben kann!

Fitness overdrive - Immer zwei Tage

Mein Sportpensum hat sich seit meinem Plan mit dem Ibiza-Workout verändert. Liegestütze kommen jetzt konzentrierter durch das Training. Laufen regelt meine Kondition und damit es nicht langweilig wird, werden wohl zukünftige Tanzschritte den Rest des Körpers in Bewegung halten. Was bleibt, sind die sitUps, die in verschiedenen Arten meinem Bauch Feuer geben. Nach dem ersten gemeinsamen Lauf mit der kleinen, waren mein Beine zwei Tage lang komplett im Arsch. Der Muskelkater bretterte voll rein :) ich weiß noch, dass sie mit einem Umzug im Nachtleben lockte, welches ich wegen dem Muskelkater absagte. Danach ging's schon besser.

Gerade ein Video gesehen, das eine ernsthaft böse Übung zeigt. Ist zwar einfach zu machen aber man ist froh, wenn man bei derzeit 50 sitUps pro Wiederholung aufhören darf.

Ach ja, Training, ja, das ist neu. Wollte mal wieder etwas für mich tun und sprach mit einigen Menschen darüber, was Sinn machen würde oder könnte. Letztlich habe ich dann ernsthaft wieder meinen schwarzen Kampfanzug angezogen. Darin wird dann gemütlich und entspannt Konflikt-Bewältigung und -Vermeidung geübt!!! Nein, nicht wirklich gemütlich und entspannt. Wer Nahkampf übt und trainiert wird wissen, dass es da andere Situationen gibt, die man alles andere als entspannt übt. Der Körper wird per Konditionstraining in Stress-Situationen gebracht, und von da an wird einen angewöhnt, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich halte das für sehr realistisch und resümiere das Training wie folgt: 80% Kondition, 20% Technik.

Das haut ordentlich rein. Es dauert derzeit zwei Tage, bis der Schmerz und Muskelkater wieder nachlassen! Fühlte mich wie ein Krüppel nach dem ersten Training. Aber man darf auch nicht vergessen, wie lange ich aus dem Training raus bin. Jedoch ist nicht alles weg.

In den Technik-Einheiten merke ich immer wieder, wie tief das alte Training in meinem Kopf verwurzelt ist. Taktik, Gelenk- und Nervpunkt-Penetration sind voll da genau so wie die Hebel, die nötig sind, um jeden davon zu überzeugen, dass es eine gute Idee ist, sich einfach zu ergeben!

Es spornt mich an. Ich will mehr davon und das, was in mir steckt noch verfeinern. Nicht der ewig Defensive sondern, wenn es notwendig wird auch offensiv Konflikte und Aggressoren neutralisieren. Das ist eins meiner Ziele! Nahkampf ist wichtig, denn man steht heutzutage nicht mit einem Schiedsrichter sich gegenüber um Dinge ausdiskutieren- ... Es gilt schnell und effektiv "nicht zu Schaden kommen". Bekanntlich geht das am besten, wenn ein Gegner handlungsunfähig ist ... und bei Bedarf auch bleibt.

Spannend für mich war, dass ich anderen noch immer etwas zeigen kann. Mein Training mit einem Kämpfer, der demnächst geprüft werden soll, verlieft dahingehend, dass ich ihn dazu brachte, die Übung doppelt so oft zu machen, wie ich, denn ich hatte in dem Moment schnell den Ablauf und die Zielpunkte getroffen.

Mein Trainer sah das und bedankte sich für die extra Augen, die er nicht überall haben kann. Zwar bin ich noch weit von "gut" aber er möchte, dass ich im Juni dann die Prüfung den sechsten Grad ablege. "Das sollte für dich kein Problem sein, da bin ich mir sicher!"

Ich hoffe, das zu schaffen. Bis dahin ist noch einiges an Training absolvieren. Und ich werde sehen, wie viel weiter ich noch kommen kann. Allerdings macht es mir Spaß und wer weiß schon, wozu es irgendwann gut ist. Aber es hält mich wachsam und nicht zuletzt auch mehr als fit. Und damit es spannend bleibt, werde ich das "Special forces Combat Training"-Seminar Ende Juni mitmachen. Gibt sogar ein Zertifikat, uiii :) Danach werde ich zwei Tage Platt sein :))

Bereit für den Urlaub

Der Tag fängt die letzten Wochen sehr enstpannt an. Etwas RnB wird in die Lautsprecher gepumpt und zwitschert gemütlich auf dem weg durch die Wohnung und im Auto. Ich hab die Sonne im Herzen und die Technik im Gepäck. Vermutlich reicht letzteres nur für 4 T-Shirts, zwei Socken und ne frische Unterpinte. Aber Technisch ist alles dabei. Hoffentlich reicht der Speicherplatz, sonst wirds eng ;) Aber es gibt sooo vieles zu entdecken, das muss festgehalten werden. Und für den Rest bin ich fast auf.

Auf auf und davon ... das ist der Plan. Und gedanklich ist der Urlaub ein Katzensprung entfernt- einchecken, ankommen, erforschen und reichlich entspannen.

Ich weis nicht genau, wie oft ich bereits das Urlaubsgebiet virtuell abgeflogen bin, aber für die Meilen hätte mir Lufthansa einen "Freiflug Inland" spendiert :) ich wollte sehen, was wo und wie liegt. Zoomen, drehen und markierte Punkte im Telefon ablegen. Habe beschlossen, eine Woche Lang einen Mietwagen zu habe, da ich sonst sicher nicht all das sehen werde, was ich sehen will.

Der Wagen ist verhältnismäßig günstig. Ich erinnere mich, für einen kürzeren Zeitraum den selben Preis gezählt zu haben. Und da ich ihn ja nicht alleine zahlen muss, relativiert sich das ganze wieder.

Auf ein Ritual freue ich mich ganz besonders: jeden Abend eine Flasche Wein am Strand zum Sonnenuntergang, zumindest ist das ein Plan! Fand meine Begleitung auch gut ;) Mit jedem Schluck Wein, wird ein Teil er Vergangenheit entfernt und macht Platz für so viele neue Dinge, die gerade um mich herum kreisen. Aber ich Fliege nun nicht weg um mich nur von altem Scheiß zu Befreien. Das ist schon lange passiert. Ich will die irren Strände sehen, das Meer, wie es Wild gegen die Klippen scheppert und viele verrückte Dinge machen! Ich will einfach mehr ...

Also bleibt die Spannung, was mich da unten letztendlich erwartet :)

Auf dem Weg zur Drone: Project Eagle-Eye

Wie schon angekündigt hat meine Fliegerei einiges an Optionen für mich in Petto. Klar, fliegen ist das eine und sicher auch wesentliche. Jedoch kann das ganze noch einiges mehr tun. Und mit dem Potential werde ich sicher noch reichlich Technik rein stecken, aber so bin ich halt. Das muß alles zusammen spielen... und das wird es dann auch. Angefangen mit der Drone, die ich in China bestellt habe. Das teuerste an dieser Geschichte ist das Porto! Und danach das Zoll-Amt, denke ich zumindest. Jedoch ist der Preis dann nochimmer unter dem, was man hier für ein solches Modell zahlen muss. Fliegen ist dann aber relativ einfach und wenn dann die Technik, die ich in Amerika ergattert habe, kommt, dann fliegt das Teil auch allein und dahin, wo es soll. Geplant ist eine durchschnittliche Flugzeit von etwa 40 Minuten. Das erhöht den Radius der Drohne und wenn die Akkus noch etwas besser sind, dann vermute ich, dass auch 50 Minuten möglich sind.

In der Nase der Drohne ist Platz für die erste Kamera, die dem Piloten die Möglichkeit gibt, aus der Ich-Perspektive zu fliegen. Übertragen wird das Signal mit den erlaubten 100mW jedoch wird die Antenne des Empfängers stärker ausgelegt werden, damit die Reichweite sich erhöht. Ein manuelles Eingreifen ist damit somit kein Problem. Auf der oberen Hälfte der Drohne wurden einige Holz-Platten eingearbeitet, damit die Kiste Videos in Full-HD aufzeichnen kann ... ja, das ist Technik, die bereits hier in meinen Händen ist :-)

Zwar ist bis zum Endziel noch ein Stück hin, aber auf die Videos freue ich mich bereits sehr. Neulich hat ein Russe ein Video gezeigt, welches damit so gemacht wurde. Es sind irre Aufnahmen und wenn man überlegt, was man weiter damit anstellen kann, bekommt das Kind in mir leuchtende Augen. Google-Maps aufmachen, Wegpunkte und Flughöhen festlegen, das ganze in die Technik speisen und danach auf das Ergebnis gespannt sein, dass dann hoffentlich eine Stunde später vor liegt. Selbst ist der Drohnen-Pilot ;)

Erst muss aber das ganze Paket und die Kabel aus China ankommen ... warten nervt schon etwas, aber was solls!

Endlose Impressionen und verdammt kurze Wochen

Als ich gemerkt habe, wie lange ich schon nichts mehr geschrieben haben, hab ich mich schon ein wenig erschrocken. Jedoch war oft die Zeit zu knapp und die Ereignisse zu viele um das alles auch noch fix zu schreiben. Dafür, so finde ich, ist diese Ausgabe aus meinem Leben etwas üppiger ausgefallen. Ich bitte, die Wartezeit zu verschmerzen. Vermutlich wird die nächste Ausgabe nicht so lange auf sich warten lassen. Darunte werden sich die abgefahrenen Geschichten zu den Letzten Momenten vor dem Urlaub, dem durchgedrehtem Projekt: "deep BLACK" und einiges mehr finden, die mich doch deutlich auf trab hielten.

Es war halt einfach viel in den letzten Wochen. Jedoch war es genau so auch geil! Hat einfach Spaß gemacht und die Begegnungen und Geschichten summierten sich sehr schnell. Und während diese letzten Zeilen entstehen, bin ich bereits weit weit weg von Zuhause ...

Doch jetzt werde ich mal die Tasten wieder in den Safe legen. Das Gesicht, welches mir ggü sitzt, hat Hunger und wenn ich an das Essen denke, dann kann ich das gut verstehen. Danke für die Geduld und natürlich auch für's Lesen- ... auch wenn's mehr als zwei Tage gedauert hat ;)

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